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Lese-Start: der 10-Minuten-Plan für Leseanfänger
Lesen lernt Ihr Kind nicht in einer langen Sitzung, sondern in kurzen, freudvollen Häppchen. Dieser Plan zeigt, wie zehn Minuten am Tag genügen. Drucken Sie ihn aus, legen Sie ein kurzes, leichtes Buch bereit (eins, das Ihr Kind fast schon allein schafft), und haken Sie jeden gelesenen Tag ab. Kurz, täglich, ohne Druck.
Lese-Start: der 10-Minuten-Plan für Leseanfänger
Lesen lernt Ihr Kind nicht in einer langen Sitzung, sondern in kurzen, freudvollen Häppchen.
Kind:
Woche vom:
Die 10 Minuten am Tag
- 1
Schwierige Wörter vorher anschauenca. 2 Minuten
Suchen Sie mit Ihrem Kind zwei oder drei Wörter aus dem Text heraus, die schwer aussehen. Klatschen Sie sie in Silben (To-ma-te) und sprechen Sie sie einmal gemeinsam. So stolpert Ihr Kind beim Lesen gleich über weniger Hürden.
- 2
Gemeinsam denselben Text halblaut lesenca. 3 Minuten
Lesen Sie denselben kurzen, leichten Text halblaut zusammen. Führen Sie den Finger unter der Zeile mit und geben Sie Tempo und Betonung vor. So liest Ihr Kind nie allein, sondern immer in Ihrem Windschatten.
- 3
Abwechselnd, Satz für Satzca. 4 Minuten
Jetzt wird getauscht: Sie lesen einen Satz, Ihr Kind den nächsten. Verliest es sich, warten Sie ruhig etwa vier Sekunden, ob es sich selbst korrigiert. Wenn nicht, sprechen Sie das Wort vor und beginnen den Satz noch einmal von vorn.
- 4
Zum Schluss lobenca. 1 Minute
Benennen Sie eine Sache, die heute gut lief: „Das lange Wort hast du ganz allein geschafft.“ Denselben Text dürfen Sie die nächsten Tage ruhig wiederholen. Dass es von Runde zu Runde flüssiger klingt, motiviert oft mehr als jedes Lob.
So helfen Sie beim Stolpern
- Silben klatschen oder schwingen: Bleibt Ihr Kind an einem Wort hängen, teilen Sie es in Sprechsilben und klatschen Sie mit (Ki-no, Ha-se). Größere Häppchen sind leichter zu lesen als Buchstabe für Buchstabe.
- Laute zusammenschleifen: Lassen Sie die Einzellaute nicht abgehackt stehen, sondern ziehen Sie sie hörbar ineinander. Aus „mmm“ und „aaa“ wird „Ma“. Das Zusammenschleifen ist der schwierigste Schritt und braucht am meisten Übung.
- Der Finger als Lesehilfe: Wenn die Augen in der Zeile verrutschen, wandert der Finger unter den Wörtern mit. Das hält die Spur und nimmt Unruhe aus dem Lesen.
- Ruhig weiter vorlesen: Vorlesen bleibt das Fundament, auch wenn Ihr Kind schon selbst liest. Lesen Sie schwere Stellen einfach vor, damit die Geschichte in Fluss bleibt und die Freude nicht kippt.
- Am Interesse ansetzen: Fußball, Dinos, ein Comic, der Einkaufszettel, die Untertitel im Film. Was Ihr Kind wirklich anzieht, liest es freiwillig, und freiwillig wird am meisten geübt.
Ihre Lese-Woche
| Tag | Was gelesen | Minuten | Wie war’s |
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Jeder ausgefüllte Tag zählt: Malen Sie bei „Wie war’s“ ruhig ein Gesicht, so sieht Ihr Kind Tag für Tag, was es schon geschafft hat.
Warum Lesen in Stufen entsteht und wann stockendes Lesen noch normal ist, lesen Sie in Kind kann noch nicht richtig lesen: was hilft. Und wenn Ihr Kind lesen kann, aber nicht mag, hilft Mein Kind liest nicht gern.