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Ist Nachhilfe schon in der Grundschule sinnvoll?

Fachlich geprüft am 18. August 2026 · schuNa-Lernredaktion

Kurz beantwortet

Meistens nicht als erster Schritt. In der Grundschule lohnt zuerst das Gespräch mit der Lehrkraft, die Klärung der Ursache und der Blick auf schulische Förderangebote. Ein Wirksamkeitsnachweis für bezahlte Nachhilfe fehlt in diesem Alter. Bei Verdacht auf LRS oder Dyskalkulie braucht es eine Abklärung statt zusätzlicher Übungsstunden. Vier eng umrissene Ausnahmen gibt es trotzdem.

Ihr Kind kommt in Mathe nicht mit, liest stockend oder bringt aus dem Elterngespräch eine Rückmeldung mit, die Sie beunruhigt. Der Gedanke an Nachhilfe liegt dann nahe. Die ehrliche Antwort lautet trotzdem: In der Grundschule ist bezahlte Nachhilfe in den meisten Fällen nicht der erste Schritt. Davor stehen das Gespräch mit der Lehrkraft, die Klärung der Ursache, die Förderangebote der Schule und ein nüchterner Blick auf den Alltag. Diese Reihenfolge lohnt sich, weil sonst eine Lösung gekauft wird, bevor jemand das Problem genau kennt. Sie trägt für alle Familien, unabhängig davon, ob Nachhilfe finanziell überhaupt infrage kommt.

Wie viele Grundschulkinder bekommen überhaupt Nachhilfe?

Weniger, als die meisten Eltern vermuten. In der bislang breitesten bundesweiten Elternbefragung bekamen knapp fünf Prozent der Grundschulkinder Nachhilfe. In der Sekundarstufe I waren es rund 18 Prozent. Der Sprung nach dem Schulwechsel ist deutlich. Falls Sie in Klasse zwei das Gefühl beschleicht, alle anderen machten das längst: Die Datenlage spricht dagegen.

Aufschlussreich ist auch, wer Nachhilfe bekommt. In einer Sonderauswertung der Grundschul-Leseuntersuchung IGLU lagen 23 Prozent der Viertklässler mit Deutsch-Nachhilfe in den beiden obersten Kompetenzstufen. Im Grundschulalter ist Nachhilfe also oft eine Reaktion auf elterliche Sorge und nicht zwingend ein Hinweis auf eine Lücke. Besonders oft wird in Klasse 4 gebucht, mit Blick auf die Empfehlung für die weiterführende Schule. Genau für diesen Zeitraum ist ein Kompetenzzuwachs durch bezahlte Nachhilfe aber nicht belegt, die Rechnung geht also nicht auf. Wer die Empfehlung im Blick hat, klärt besser mit der Lehrkraft, woran es konkret hängt.

Was bringt Nachhilfe in der Grundschule nachweislich?

Die methodisch belastbarste deutsche Untersuchung speziell zum Grundschulbereich (Luplow und Schneider, 2014) verglich Kinder mit privat bezahlter Nachhilfe mit einer Gruppe ohne. Die Nachhilfekinder zeigten in Deutsch und Mathematik keine stärkeren Kompetenzzuwächse. Eine Untersuchung zur fünften Klasse kam zum gleichen Ergebnis. Ältere Arbeiten fielen freundlicher aus, etwa ein Längsschnitt mit berichteten Notenverbesserungen. Für die Grundschule stützte er sich nach der verfügbaren Beschreibung allerdings auf nur 41 Kinder und offenbar auf einen reinen Vorher-Nachher-Vergleich ohne Kontrollgruppe. Dann lässt sich nicht trennen, was die Nachhilfe bewirkt hat und was ohnehin passiert wäre.

Eindeutig ist die Forschungslage damit nicht. International ist das Bild uneinheitlich, und für ältere Schüler fanden große Auswertungen allenfalls schwache Hinweise auf einen Effekt, und die nur bei schlechteren Ausgangsnoten. Für den Grundschulbereich bleibt es dabei: Der erhoffte Vorsprung ließ sich im Durchschnitt nicht nachweisen, während die Kosten und der zusätzliche Nachmittagstermin sicher sind. Dass Nachhilfe Grundschulkindern schadet, ist allerdings ebenso wenig belegt. Und Studien, die in Werbeaussagen auftauchen, halten dem Maßstab der beiden Untersuchungen oben selten stand.

Warum die große Tutoring-Studie etwas anderes zeigt

Vielleicht ist Ihnen die Schlagzeile begegnet, „Tutoring“ sei wissenschaftlich hervorragend belegt. Das stimmt, meint aber etwas anderes als das, was hierzulande am Nachmittag verkauft wird. Die große internationale Metaanalyse dazu (Nickow, Oreopoulos und Quan) fand einen deutlichen Effekt. Er stammt aus Programmen, die während der Unterrichtszeit in der Schule stattfanden, mehrmals pro Woche, durchgeführt von Lehrkräften oder pädagogischen Fachkräften. Angebote nach dem Unterricht schnitten in der Zusammenschau schwächer ab, Förderung durch Laien oder Eltern ebenfalls.

Diese Befunde sprechen für gute, häufige Förderung am Vormittag. Als Beleg für gekaufte Nachmittagsnachhilfe taugen sie nicht.

Welche vier Schritte vor jeder gebuchten Stunde kommen

  1. Termin bei der Klassenlehrkraft. Sie ist die einzige Person, die Ihr Kind im Vergleich zu zwanzig anderen Kindern desselben Alters einordnen kann. Nehmen Sie konkrete Fragen mit: Woran scheitert es aus Ihrer Sicht, am Verstehen, am Tempo, an der Konzentration oder an der Selbstorganisation? Betrifft es ein Fach oder alle? Seit wann beobachten Sie das? Ein Telefontermin am Abend ist meist möglich, wenn Sie tagsüber nicht wegkönnen.

  2. Die Ursache klären, bevor eine Lösung gekauft wird. Hinter derselben Rückmeldung kann eine umgrenzte Lücke nach Krankheit stecken, eine unentdeckte Lernstörung, Über- oder Unterforderung, ein Konzentrationsproblem, Ärger in der Klasse oder schlicht eine Entwicklungsphase. Diese Ursachen brauchen sehr verschiedene Antworten, und nur eine davon heißt Nachhilfe. Fragen Sie ausdrücklich, ob die Lehrkraft Anzeichen sieht, die über eine normale Schwankung hinausgehen. Eine Diagnose kann sie nicht stellen, eine Beobachtung schildern aber schon.

  3. Die schulischen Angebote abfragen. Förderunterricht, Förderplan, Hausaufgabenbetreuung, Leseprojekte, Ganztagsangebote, Lesepatinnen und Lesepaten: Was gibt es an dieser Schule konkret, und kommt Ihr Kind dafür infrage? Wie verbindlich Förderung geregelt ist, unterscheidet sich je nach Bundesland erheblich, und was tatsächlich stattfindet, hängt zusätzlich an den Ressourcen der einzelnen Schule. In manchen Ländern besteht ein Anspruch auf zusätzliche Förderung, wenn ein Kind bestimmte Mindeststandards verfehlt. Fragen Sie deshalb bei Schulleitung oder Schulaufsicht nach, statt eine erste Absage als Endpunkt zu nehmen. Wenn Ihnen das unangenehm ist, gehen Sie nicht allein hin: Die Klassenelternvertretung, die Schulsozialarbeit oder eine Beratungsstelle kann Sie begleiten.

  4. Den Alltag prüfen, bevor Sie Termine addieren. Sehen und Hören gehören ärztlich geprüft, besonders wenn die letzte Untersuchung länger zurückliegt. Nicht alles davon lässt sich frei einstellen, hinschauen lohnt sich trotzdem: Schlafmenge, Einschlafzeit, Frühstück, Bildschirmzeit am Abend und die Frage, wie viele Nachmittage bereits verplant sind. Ein übermüdetes oder schlecht sehendes Kind wirkt in der Schule wie ein Kind mit Lernproblem.

Warum die Grundschule anders funktioniert als die weiterführende Schule

In diesen vier Jahren geht es meist um Grundlagen: Leseflüssigkeit, ein tragfähiges Zahlverständnis, Arbeitsverhalten. Solche Grundlagen entstehen durch Verständnis und durch Ermutigung, selten durch einen größeren Stapel Arbeitsblätter. Die Hausaufgabenforschung zeigt das recht deutlich: Regelmäßigkeit wirkt sich günstig auf die Leistung aus, lange Aufgaben eher gegenteilig. Häufigkeit schlägt Menge. Leistungsschwächere Kinder berichten zudem mehr Einmischung der Eltern und mehr Konflikte bei den Hausaufgaben, und elterliche Hilfe kann sowohl fördern als auch bremsen.

Für zusätzliche Betreuungszeit gilt Ähnliches. Die große Ganztagsstudie StEG fand positive Effekte auf Sozialverhalten und Familienklima, Notenverbesserungen aber nur dort, wo die pädagogische Qualität hoch genug war. Mehr Zeit allein bringt wenig.

Dass ein zusätzlicher Nachmittagstermin kleine Kinder belasten und die Freude am Lernen dämpfen kann, ist pädagogisches Erfahrungswissen und keine Studienlage. Für ein Kind, das gerade ohnehin scheitert, ist mehr vom Gleichen trotzdem heikel.

In der internationalen Grundschul-Leseuntersuchung IGLU erreicht gut ein Viertel der Viertklässler den international definierten Mindeststandard beim Lesen nicht, mit seit 2001 steigender Tendenz. Leseschwierigkeiten am Ende der Grundschule betreffen also ein Viertel des Jahrgangs. Was Sie zu Hause erleben, hat einen strukturellen Hintergrund.

Wann ist Nachhilfe das falsche Werkzeug?

Das ist der Punkt, an dem Familien am meisten Geld und, schwerer wiegend, Zeit verlieren. Bei einer Lese-Rechtschreibstörung oder einer Rechenstörung ist gewöhnliche Nachhilfe nicht das belegte Mittel. Die medizinische S3-Leitlinie zur Lese-Rechtschreibstörung, deren überarbeitete Fassung seit 2025 vorliegt, hält fest, dass sich die Lese-Rechtschreibleistung in der Zusammenschau aller Studien nur durch symptomspezifische Verfahren verbesserte. Gemeint ist gezieltes Training an der Laut-Buchstaben-Zuordnung und an Rechtschreibregeln. Wiederholen von Schulstoff gehört nicht dazu. Die Leitlinie geht noch weiter: Wenn Mitschüler, Eltern oder Studierende die Förderung durchführten, ließ sich ihre Wirksamkeit nicht eindeutig bestätigen. Umsetzen sollen die Förderung Fachleute für Schriftsprachentwicklung.

Bei der Rechenstörung ist das Bild ähnlich. Die zugehörige S3-Leitlinie empfiehlt, dass die Förderung an den in der Diagnostik erkannten Schwerpunkten ansetzt, nicht am aktuellen Unterrichtsstoff. Empfohlen wird ein Einzelsetting mit ausreichend langen Sitzungen. Für unser Thema besonders relevant: Gruppenunterricht senkte den Fördereffekt messbar, sehr kurze Sitzungen noch stärker. Ausgerechnet die Merkmale, die viele Nachhilfeangebote kennzeichnen, arbeiten hier gegen das Ziel.

Der Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie sagt es in Elternsprache: Eine Förderung, die ausschließlich Stoff im Sinne von Nachhilfe wiederholt, hilft diesen Kindern nicht.

Warum das drängt: Unerkannte Lernstörungen belasten Kinder seelisch. Etwa 20 Prozent der Kinder mit Lesestörung entwickeln eine Angststörung, Depressionen und Auffälligkeiten im Sozialverhalten treten gehäuft auf, und viele Kinder werden zuerst wegen Bauch- oder Kopfschmerzen ärztlich vorgestellt. Ein Automatismus ist das nicht. Der Befund sagt vor allem, dass eine frühe Abklärung mehr entlastet als jedes weitere Übungsblatt. Lernstörungen treten zudem selten allein auf, wer nur den Stoff nachübt, trifft womöglich ein Symptom und übersieht eine zweite Ursache.

Wenn Ihr Kind trotz geduldigem, regelmäßigem Üben über Monate nicht vorankommt, immer wieder dieselben Fehler macht und Lesen oder Rechnen aktiv vermeidet, ist das kein Fall für zusätzliche Stunden. Dann steht eine Abklärung an. Wie sich die beiden Wege unterscheiden, erklärt Lerntherapie oder Nachhilfe.

Welche Wege kosten nichts?

Die schulische Förderung kommt zuerst, sie ist je nach Bundesland unterschiedlich geregelt und teilweise sogar verpflichtend. Ein gutes Viertel aller Nachhilfe in Deutschland kostet die Eltern nichts, an gebundenen Ganztagsschulen sogar rund ein Drittel. Meist sind das Fördergruppen der Schule selbst. Fragen Sie deshalb im Sekretariat oder bei der Klassenlehrkraft konkret nach, bevor Sie extern einkaufen.

Die schulpsychologische Beratung ist für Familien kostenfrei, freiwillig und unterliegt der Schweigepflicht. Sie ist genau für die Ursachenklärung da. Erreichbarkeit und Wartezeit unterscheiden sich allerdings stark von Region zu Region.

Familien, die auf Sozialleistungen angewiesen sind, haben einen Rechtsanspruch auf außerschulische Lernförderung; für den Bürgergeldbezug steht er in § 28 Absatz 5 SGB II. Er gilt ausdrücklich auch für Grundschulkinder, und eine drohende Nichtversetzung ist dafür seit einer Gesetzesänderung nicht mehr nötig. Voraussetzung ist eine Bestätigung der Schule, dass die Förderung erforderlich ist und die Schule sie selbst nicht leisten kann. Fragen Sie die Lehrkraft im Gespräch direkt danach, viele Eltern zahlen privat für etwas, das ihnen zusteht. Wie viele Stunden bewilligt werden, ist kommunale Sache und bundesweit uneinheitlich, die Bundesagentur für Arbeit hat dazu keine Fachlichen Weisungen erlassen. Den Ablauf beschreibt Nachhilfe über Bildung und Teilhabe beantragen.

Fürs Lesen gibt es ein gut begründetes Verfahren, das Sie zu Hause umsetzen können: Lautlesetandems. Ein geübtes Lesemodell und das Kind lesen denselben Text wiederholt gemeinsam laut, mehrmals pro Woche über mehrere Wochen. Wie groß der Langzeiteffekt ausfällt, ist in der Forschung allerdings umstritten. Das Lesemodell muss kein Elternteil sein. Ein älteres Geschwisterkind, eine Lesepatin oder die Hausaufgabenbetreuung kann die Rolle genauso übernehmen. Fragen Sie in der Schule, ob dort jemand das Tandem übernimmt.

Dazu kommen ehrenamtliche Lesepatenschaften. Bundesweit begleiten rund 140 örtliche Vereine mit über 17.500 Mentorinnen und Mentoren etwa 23.500 Kinder, eins zu eins, eine Schulstunde pro Woche über mindestens ein Schuljahr. Der Bundesverband betont, dass das ausdrücklich keine Nachhilfe sein soll. Es geht um Lesefreude in entspannter Atmosphäre. Flächendeckend ist das Angebot nicht, fragen Sie in der Schule oder bei einer Freiwilligenagentur nach.

Wenn nicht der Stoff das Problem ist, sondern die tägliche Auseinandersetzung um Hausaufgaben, ist die örtliche Erziehungs- und Familienberatungsstelle die passendere Adresse. Sie ist für Eltern in der Regel kostenfrei, und die Bundeskonferenz für Erziehungsberatung bietet zusätzlich eine anonyme Online-Beratung durch Fachkräfte an.

Wann ist Nachhilfe auch in der Grundschule vertretbar?

Für die folgenden vier Situationen gibt es keine belastbaren Wirksamkeitsstudien im Grundschulbereich. Sie sind abgewogene Einschätzungen auf Erfahrungsbasis. In allen vier Fällen gilt dasselbe Muster: befristet, mit vorher schriftlich festgehaltenem Ziel, abgestimmt mit der Lehrkraft.

Erstens längere Fehlzeiten. In Klasse 1 bis 4 lässt sich meist genau benennen, welche Grundlage fehlt, und genau die ist das Ziel, nicht die Dauerbegleitung. Größere Rückstände nach langer Abwesenheit sind allerdings ein eigenes Thema mit eigenem Vorgehen. Zweitens ein Schulwechsel über eine Bundeslandgrenze, weil Lehrpläne Ländersache sind. Ein Halbjahr Anschlusshilfe ist hier plausibel. Drittens gezielter Sprachförderbedarf, wenn Deutsch nicht die Familiensprache ist. Gefragt ist dann qualifizierte Sprachförderung und kein allgemeines Nachüben von Schulstoff. Prüfen Sie zuerst, ob die Schule Sprachfördergruppen oder Angebote für Deutsch als Zweitsprache hat. Entscheidend ist dort die Qualität des Angebots, nicht die Zahl der Stunden. Viertens eine verfahrene Hausaufgabensituation, in der eine dritte Person die Eltern-Kind-Beziehung entlastet. Dann sollte Ihnen klar sein, dass Sie damit den Nachmittag entspannen, während der Lernstand offen bleibt, und dass die Beratungsstelle der naheliegendere und kostenfreie Weg wäre.

Worauf sollten Sie achten, wenn Sie sich dafür entscheiden?

Achten Sie auf Einzelförderung, ersatzweise auf eine sehr kleine Gruppe. Bei einer diagnostizierten Lernstörung raten die Leitlinien ohnehin zur Einzelsitzung und messen in der Gruppe einen geringeren Effekt. Gut ist eine Lehrkraft, die schon mit Sieben- und Achtjährigen gearbeitet hat. Lieber mehrere ausreichend lange Einheiten pro Woche als ein einzelner Block am Ende eines vollen Tages, sehr kurze Sitzungen bringen allerdings wenig. Spielerisches Arbeiten statt Arbeitsblattstapel, dazu ausdrücklich vereinbarter Kontakt zur Klassenlehrkraft. Diese Merkmale helfen beim Aussortieren. Ob die Förderung dann wirkt, zeigt sich erst in den Wochen danach.

Legen Sie vorher fest, woran Sie erkennen würden, dass es hilft, und bis wann. Wenn sich diese Frage nicht in einem Satz beantworten lässt, etwa „die Zehnerübergänge sicher rechnen“ oder „einen Text der zweiten Klasse flüssig vorlesen“, ist die Ursache noch nicht geklärt. Halten Sie auch fest, was passiert, wenn nichts davon eintritt. Erlebt Ihr Kind die Stunde als Strafe oder sinkt die Lernfreude, ist Weitermachen die falsche Entscheidung. Welche Zeiträume realistisch sind, ordnet Wie lange dauert es, bis Nachhilfe wirkt ein.

Sprechen Sie vor dem Kind nicht über Nachhilfe als Konsequenz. Wer Förderung als Strafe erlebt, arbeitet dagegen. „Wir suchen jemanden, der dir zeigt, wie das mit dem Rechnen geht, damit es leichter wird“ trägt weiter.

Beim Vertrag zählt für die Grundschule vor allem eins: Halten Sie Laufzeit und Kündigungsfrist schriftlich fest und binden Sie sich kurz. Für ein Kind in Klasse zwei ist eine kurze, befristete Bindung die naheliegendere Wahl. Ein unabhängiger Test kam zu dem Ergebnis, dass Preise und Leistungen der Anbieter für Eltern schwer vergleichbar sind, die Größenordnung ordnet Was kostet Nachhilfe ein. Garantierte Noten kann niemand versprechen.

Wo erfahren Sie, was bei Ihnen konkret gilt?

  • Schulische Förderangebote und die Bescheinigung fürs Bildungspaket: Klassenlehrkraft und Schulleitung.
  • Förderunterricht, Nachteilsausgleich und Notenschutz: Schulgesetz und Schulordnung Ihres Bundeslandes, im Zweifel die Schulaufsicht.
  • Abklärung und Diagnose: der schulpsychologische Dienst, dazu Kinder- und Jugendarztpraxis, Kinder- und Jugendpsychiatrie oder ein Sozialpädiatrisches Zentrum.
  • Lernförderung über das Bildungspaket: das zuständige Amt in Ihrer Kommune.
  • Lerntherapie: Ihr Jugendamt. Die Krankenkasse zahlt sie nicht, sondern nur die Behandlung von Folgeerkrankungen, deshalb führt der realistische Weg über die Eingliederungshilfe nach § 35a SGB VIII, deren Bewilligungspraxis und Dauer sich zwischen den Ämtern erheblich unterscheiden.

Ein Wort in eigener Sache: lernfrage.de wird von schuNa betrieben, einem Nachhilfeanbieter, dessen Nachhilfeangebot ab Klasse 2 beginnt. Bei diesem Thema besteht damit ein wirtschaftliches Eigeninteresse, prüfen Sie die Angaben an den oben genannten unabhängigen Stellen. In der Grundschule zählt weniger, wie viel eine Förderung kostet, als wie früh die Ursache geklärt und wie genau sie benannt wird.

Häufige Fragen

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Dieser Beitrag wurde von der schuNa-Lernredaktion erstellt und vor der Veröffentlichung fachlich geprüft. Unsere Redaktion besteht aus Pädagoginnen und Pädagogen mit Unterrichts- und Nachhilfeerfahrung. Zuletzt geprüft am 18. August 2026.